Dubai

Hinflug am 31. Oktober mit Emirates Airways, daher ein unvermeidlicher Zwischenstopp in Dubai. Dieser war (gewolltermaßen) auf 18 Stunden angelegt, die Ankunft morgens um halb sieben. Also nichts wie raus aus dem riesigen Flughafen, in dem die Wegweiser angeben, daß man im Terminal 3 von einem zum anderen Ende 43 Minuten zu Fuß unterwegs ist. Naja, die Araber kleckern mit den aus unserer Heizkostenrechnung finanzierten Millionen eben nicht … Die Hände schmutzig machen sich die Araber auch nicht, dafür importiert man massenhaft Gastarbeiter aus Pakistan, Indien und den Philippinen.
Die Einreise geht ohne Visum und ist problemlos. Die Währung ist der Dirham, wobei der Wechselkurs bei rund 4½ pro Euro stand (1 US$ = 3,6 Dh).

Stop
Halt. Es gibt kein Bier in Dubai (zumindest nicht öffentlich), aber:

Nescafe
Nescafe. Die Firma scheint auch die gesamte Trinkwasserversorgung unter Kontrolle zu haben.

Seit gut zwei Jahren ist die Metro im Betrieb, die vom Flughafen – am einen Ende des Emirates Dubai – bis zur Freihandelszone am anderen Ende fährt. Tageskarte 2. Klasse: 16 Dh. Die U-Bahn, Wagen „Made in Japan“ verkehrt vollautomatisch ohne Fahrer. Sämtliche Stationen sind vollklimatisiert. Stationen haben griffige Namen wie „Financial Center,“ „Business Bay,“ oder „Al Jafilia,“ nach dem z. Zt. höchsten Gebäude der Welt.

Dubai
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El Ras
U-Bahnstation El Ras

Die Palme
„Die Palme“

Schwertfisch
Schwertfisch auf Eis

Kamel
Kamel, heute im Sonderangebot.

Hoch 1
Hochhäuser (Dubai Marina)

Hoch 2
Hochhäuser (Dubai Marina)

Hoch 3
Hochhäuser (Dubai Marina)

Mode
Reiche Auswahl an Damenmode

Das Land scheint besteht nur aus Hochhäusern und Einkaufszentren – gut etwas Sand sieht man auch noch, um die schön grünen Golfplätze. Was ich nicht gesehen habe waren, zum einen Kamele, zum anderen Wüstensöhne, die auch nur einen Handschlag tun. Kein Wunder, daß die Araber den Handel mit Negersklaven im Inneren Afrikas dominiert haben. Aber eigentlich fährt man ja nach Dubai zum Schifahren, ist doch klar. Bei 42° C Hitze nicht zu überbieten. Meine Geschäftidee: Ein Glühweinstand'l im Eis, dann wären die herumtollenden Inder noch viel besser drauf …

Schi
Skipiste (-4° C) im ansonsten vollkommen sterilen Einkaufszentrum „Mall of the Emirates“ (eigene U-Bahn Station)

In der Innenstadt hat man ein traditionelles Haus und die danebenliegende erste und einzige Schule (eröffnet 1931-6, dann wieder ab 1950er) zu Museen umgestaltet. Alles amateurhaft aber nett – mit Schaufensterpuppen – gemacht. Photos davon stelle ich nicht ein.

Insgesamt bleib zu sagen, daß ich froh war, als ich nachmittags wieder im Flughafen war und wegkam. Ein Stempel mehr im Paß – hin muß ich nicht mehr.