Sonne, Strand und Meer

Hängematte

Nudelsuppe
Die wohl köstlichste Nudelsuppe der Welt. Serviert für 30 Baht im Markt von Lamai, stets frisch gekocht, die Nudelsorte sucht man sich aus, die Einlage variiert täglich etwas, je nach Verfügbarkeit.

Es hält sich in Deutschland vielfach die Vorstellung, daß Thailand nur ein Urlaubsziel für Kegelvereine im Bumbsbomber ist. Dem muß ich entschieden widersprechen – obwohl man sich bekanntermaßen durchaus gewisse Krankheiten einfangen kann. Derartiges konzentriert sich in Pattaya, obwohl jedes Dorf sein Puff hat (und immer schon hatte). Es gibt zahlreiche wunderschöne saubere Strände, Naturparks usw. Die Einreise mit Paß bis 30 Tage (per Flugzeug) oder 14 Tage auf dem Landweg ist visumsfrei. Für Aufenthalte bis 60 Tage gibt es problemlos Touristenvisa für 30 Euro. Auch Kinder benötigen einen eigenen Paß, Kinderausweise werden nicht anerkannt.
Aufgrund der Abwertung des Euro in den letzten zwei Jahren um 15% und der Inflation, haben sich die Kosten seitdem um ein gutes Fünftel erhöht. Thailand ist trotzdem noch ein bezahlbares Reiseland. Die Infrastruktur erscheint mir inzwischen besser wie in Italien – was zugegebenrmaßen nicht viel heißt. Das Leitungswasser kann außerhalb Bangkoks, wo es stark gechlort ist, fast überall getrunken werden. Die Malaria ist (fast) ausgerottet.
Einfache Strandhütten mit Ventilator gibt es immer noch für 3-5 € pro Tag. Gehobene Hotels (Resorts) vermieten Bungalows für zwei in Strandnähe um 25-40 € (ohne Frühstück). Mahlzeiten in den an jeder Ecke befindlichen Garküchen kosten immer noch weniger als einen Euro (entspricht z. Zt. etwa 40 Baht). Sonnenschutzmittel sind mit rund 10 Euro pro Tube fast unbezahlbar. Kaffee (Tee wird kaum getrunken) gibt es inzwischen auch in den abgelegeneren Orten. Bier ist vergleichsweise teuer und schlägt im Laden mit etwa einem Euro pro 330 ml-Dose zu Buche, die Flasche (500 oder 660 ml) in der Kneipe kostet 60-80 Baht. Dabei muß man wissen, daß der gesetzliche Mindestlohn von z. Zt. 215 Baht (5,30 €) ab nächsten Jahr im April sukzessive auf 300 Baht (7,50 €) steigen soll. Aufgrund der Flut, die die nördlich von Bangkok gelegenen riesigen Gewerbeparks stark getroffen hat – es sind etwa 10000 Fabriken abgesoffen, stieg die Arbeitslosigkeit im Lande: von 0,8 auf 1,3% !!! Ein wesentlicher Teil der Wirtschaftsleistung wird in Kleinstbetrieben erwirtschaftet, ohne jegliche soziale Sicherung, Urlaub oder Steuerzahlungen, mithin, wie man bei uns sagen würde, durch Schwarzarbeit.

Vorbei die Zeiten als in Thailand nur verrostete japanische Gebrauchtwagen, die dort nicht mehr durch den TÜV (shaken) kamen, auf den Straßen unterwegs waren. Heute fährt man wie gezeigt, wobei es gerne mal die Drei-Liter-Maschine sein darf. Die Ladefläche des Pick-Ups benutzen? Niemals! Da könnte sie ja schmutzig werden. Autobesitzer in Thailand lieben ihre Karossen noch mehr wie Deutsche. Das Alltagsgefährt ist aber immer noch der 125 cc Motorroller (ohne Helm), auf dem locker drei Personen, mit Kindern habe ich auch schon fünf gesehen, Platz haben. u Fuß geht ein Tahi allenfalls auf Klo.

So fährt man heute
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AFS
VIP-Minibus

Pickup
Pickup

Coupe
Coupé

Roller
Alltagsgefährte

Koh Chang

Koh Chang ist eine große Insel nahe der Grenze zu Kambodscha (Meine Bilder von 2009). Die touristische Entwicklung der letzten 30 Jahre war rapide. Inzwischen hat man die Touristenabzocke dort perfektioniert. Kosten für auf Fremde zielende Dienstleistungen sind um gut die Hälfte über dem Rest Thailands. Von einem Besuch wird ausdrücklich abgeraten! Nachdem ich anfangs die offizielle Propaganda, daß die Flutwasser nördlich von Bangkok innerhalb einer bis zwei Wochen ablaufen würden, bin ich zunächst eine Woche an den dortigen Lonely Beach gefahren. Der Strand ist jedoch schon lange nicht mehr einsam. Auffallend waren dort die vergleichsweise zahlreichen russischen Touristen – jedoch nicht die am Mittelmeer häufigen randalierenden Saufbrüder, sondern meist ruhige junge Familien. Inzwischen gibt es eine direkte Flugverbindung von Novosibirsk nach Bangkok!
Meine Unterkunft war von Nachtklubs umschlossen, die mich abwechselnd bis Sonnenaufgang mit Techno und Reggae beschallt haben. (Der erfahrene Reisende fährt NIE ohne Oropax nach Asien!). Eine besondere Spezialität des Ortes sind nicht die andernorts überall vorhandenen Thai-Massagesalons (ohne sexuelle Dienste, wirkliche Massagen ab 8 € pro Stunde), sondern Tatoostudios, wo nicht mit Maschinen, sondern traditionell mit Bambusspitzen gestochen wird, was sehr schmerzhaft sein soll. Vielleicht bin ich etwas altmodisch, aber ich glaube immer noch, daß Tätowierungen nur etwas fü Seeleute und Knastbrüder sind.

Koh Chang am Strand vom Lonely Beach
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Lonely Beach Morgen
Lonely Beach

Lonely Beach Tag
Lonely Beach

Lonely Beach AFS
Lonely Beach

Koh Chang White Sands
White Sand Beach

Lamai Beach

Hin Ya, Hin Tai
Ausgesprochen beliebtes Ziel bei Thais und Chinesen: „Großvater und -mutterfels (Hin Ya, Hin Tai)

Der Strand von Lamai, auf Koh Samui, ist, seit ich 1988 zum ersten Mal dort war, immer einer meiner Lieblingsorte gewesen. Zwar ist das Dorf seitdem auf etwa vierfache Größe angewachsen und hat auch etliche girlie bars, etwas entfernt davon ist es entlang des vier Kilometer langen Strandes immer noch wenig überlaufen, wenn auch die meisten Anlagen ihre Strandhütten durch Bungalows der gehobenen Klasse ersetzt haben. Ursprünglich ist White Sands Bungalows am Südende geblieben. Es befindet sich nahe der Felsformation Hin Ya und Hin Tai, was höflich mit „Großvater- und Großmutter-Fels“ übersetzt wird, auf gut deutsch: „Votze und Schwanz“.

Das Wetter war, während ich einige Wochen auf Nachricht wartete, ob ich nun doch noch in den Wat Dhammakaya könnte, durchwachsen. Das Schaukeln in der Hängematte, wo einen die Schwerkraft ganz schön runterzieht, war schon wirklich anstrengend (Grins …).

Lamai, ein wurderschöner Strand in stürmischem Wetter
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Lamai Sturm
Lamai Beach

Lamai Wellen
Lamai Beach


Lonely Beach


Der Morgen danach.

 

Immer wieder schön: Sonnenaufgang in Lamai:
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Lamai AFS 1
Sonnenaufgang, die Erste.

Lamai AFS 2
Lamai Beach, Sonnenaufgang, die Zweite.

AFS 3
Lamai Beach, Sonnenaufgang, die Dritte.

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Lamai Beach, Sonnenaufgang, die Vierte.

 

White Sands Bungalows, Lamai
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Lamai AFS 1
Lamai Beach, nach Süden.

Lamai AFS 2
White Sands, en suite.

AFS 3
Abends kein Kloster.

AFS 4
und am Morgen danach.

Ehrlicherweise muß gesagt werden, daß seit ein australische Pärchen das Management übernommen hat, die drei kambodschanische „Gastarbeiter“ schwarz beschäftigen, der Zustand der Gemeinschaftsduschen und -toiletten, nicht mehr unbedingt europäischen Hygienevorstellunegm entspricht. Auch ist das lustlos zubereitete Essen im Strandcafé nicht mehr halb so gut wie früher. Ganz zu schweigen natürlich vom Sonderservice, den der älteste Sohn der Familie früher anbot: Tütchen mit einheimischen „Heilkräutern“ zum inhalieren, direkt an die Hängematte.

Lamai hat noch anderes zu bieten:
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Laterne
Laterne im Dorf Lamai

Floatsam
Kunst am Strand.

Kunst
Kunst am Straßenrand.

AFS 4
Kunst im Restaurant.

Ego Hängematte
Scheiß Schwerkraft! Zwang mich andauernd wieder in die Hängematte.
(Das wohl letzte Bild mit Bart.)